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Diabetes

Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus wird umgangssprachlich als „Zucker“ oder „Zuckerkrankheit“ bezeichnet.

Diabetes mellitus heißt wörtlich übersetzt “honigsüßer Durchfluss“ und leitet sich davon ab, dass der Urin der erkrankten Personen süßlich schmeckt. Bereits in der Antike war diese Eigenschaft bekannt und blieb über Jahrhunderte ein Diagnosemerkmal.

Was passiert bei Diabetes mellitus?

Es handelt sich um eine Stoffwechselerkrankung. Der mit der Nahrung zugeführte Zucker (Glucose) wird nicht oder nur unvollständig verwertet. Normalerweise wird Zucker über den Darm schnell ins Blut transportiert und mit Hilfe des Insulins in die Körperzellen geschleust. Dem Körper wird der Zucker als Energiequelle für die Zellen zur Verfügung gestellt.

Eine wichtige Rolle spielt hier das Insulin, ein Botenstoff, der von bestimmten Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Im Normalfall sorgt Insulin dafür, dass der Zuckerspiegel im Blut konstant gehalten wird. Ist zu viel Zucker da, sorgt das Insulin dafür, dass mehr Zucker in die Zellen geschleust wird.

Wenn aber kein oder zu wenig Insulin gebildet wird, verbleibt der Zucker im Blut und muss mit dem Urin über die Nieren ausgeschieden werden.

Ein normaler Blutzuckerwert liegt nüchtern bei etwa 100 mg/dl oder darunter. Nach dem Essen kann er bei 140 mg/dl liegen.

Höhere Werte können auf eine Diabetes-Erkrankung hinweisen.

Der HbA1c-Wert gibt Aufschluss über die Blutzuckerwerte der letzten 8-10 Wochen.

Anzustreben ist auf jeden Fall ein Wert unter 7%. Je höher der Wert ausfällt, umso höher ist das Risiko für Folgeschäden durch Diabetes mellitus. Je besser die Blutzuckerwerte, umso niedriger der HbA1c.

Diabetes Typ 1 tritt häufig in der Jugend schon bei Kindern auf. Die insulinproduzierenden Zellen sind zerstört und die Diabetiker müssen lebenslang therapiert werden.

Diabetes Typ 2 wird auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet und tritt weit häufiger auf. Der Entstehungsprozess läuft über Jahre und dabei kann die Lebensführung eine bedeutende Rolle spielen.

Ursachen für Diabetes Typ2

Gesunde Ernährung

Die Ursachen der Erkrankung finden sich in der Genetik, falscher Ernährung und Bewegungsmangel, Fettleibigkeit und Alkohol.

Meistens wird anfangs noch Insulin gebildet. Zunächst bildet die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin um den Zucker verstoffwechseln zu können. Es kommt jedoch langfristig zur Insulinresistenz.

Im Frühstadium eines Diabetes besteht häufig noch einmal die Möglichkeit durch eine gezielte Ernährungsumstellung und viel Bewegung die Uhr zurück zu drehen.

Allerdings fehlen ausgeprägte Frühsymptome, sodass die Erkrankung manchmal lange nicht erkannt wird.

Heute greifen wir in meiner Praxis auf moderne diagnostische Methoden zurück. Bei der Erstanamnese können Sie ganz unkompliziert einen Blutzuckertest in Anspruch nehmen.

Müssen Sie bei einem unbehandelten Diabetes mellitus mit Spätfolgen rechnen?

Diabetische Spätfolgen können sein

  • Schädigungen des peripheren Nervensystems (Polyneuropathie), Gefühlsstörungen
  • Diabetischer Fuß
  • Netzhauterkrankungen des Auges
  • Nierenerkrankungen u.v.mehr

Was kann die Naturheilkunde leisten, wenn die Diagnose Insulinresistenz oder Diabetes mellitus gestellt wurde?Young couple hiking in nature. Sport and exercise.

Ein klares Wort vorweg: Ohne die aktive Mitarbeit der Patienten kommen wir nicht weiter.

Als Begleittherapie können wir jedoch einiges anbieten.

Bitte bringen Sie zur Erstanamnese alle Blutwerte mit, die nicht älter sind als 3 Monate.DiabetesIMG_3461

Gern berate ich Sie umfassend zu diesem Thema in meiner Praxis und erstelle ein Therapiekonzept.

Moderne Blutzuckermeßgeräte, auch solche, die per Stick an Ihren PC angeschlossen werden können, stellen wir gern kostenlos zur Verfügung.