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Schmerzen

Schmerzen als überlebenswichtige Sinneseindrücke

Schmerz ist ein Schutzmechanismus des Körpers. Er weist auf drohende oder bereits erfolgte Gewebeschädigungen hin und hilft uns, den Körper vor Spätschäden zu bewahren. Schmerz ist ein unangenehmer, aber für den Organismus überlebenswichtiger Sinneseindruck. Er stellt ein Warnsignal für den Organismus dar. Schmerzentstehung und Schmerzverarbeitung sind komplexe Prozesse, an denen spezielle Sensoren für die Schmerzwahrnehmung (Schmerzrezeptoren), die Nervenbahnen und das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) beteiligt sind. Schmerzverarbeitung Das individuelle Schmerzerleben ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig.

Dazu gehören neben den erblichen Anlagen, die körperliche Verfassung sowie psychische und soziale Faktoren. Konzentriert sich das Gehirn auf etwas anderes als die Schmerzwahrnehmung, erhöht sich die Wahrnehmungsschwelle für den Schmerz. Schmerzsignale aufgrund der Verletzung gehen zwar weiter im Gehirn ein, erreichen jedoch nicht mehr das Bewusstsein. Andererseits können wiederkehrende Schmerzreize aber auch die Empfindlichkeit für Schmerzreize erhöhen.

Die Empfindlichkeit gegenüber Schmerzsignalen nimmt dann zu und kann dazu führen, dass selbst leichteste Berührungen des Körpers als schmerzhaft erlebt werden.

Wie werden Schmerzen behandelt?

Schmerzen können mit Medikamenten und mit nicht-medikamentösen Maßnahmen behandelt werden. Jede Schmerztherapie sollte sich an den Ursachen des Schmerzes, der Art der Schmerzempfindung, der Stärke des Schmerzes und der betroffenen Körperregion orientieren. Bei der Wahl der Behandlung müssen die Nebenwirkungen der Therapie und die Akzeptanz durch den Patienten berücksichtigt werden. Die unterschiedlichen Verfahren der Schmerztherapie beeinflussen entweder die Schmerzsignalentstehung im Gewebe, die Schmerzsignalweiterleitung oder die Schmerzverarbeitung im Gehirn.

Grundsätzlich sollte eine Schmerzbehandlung möglichst viele Aspekte des Schmerzgeschehens erfassen und durch Therapiemaßnahmen zu beeinflussen versuchen. Dabei hilft ein vertrauensvolles Verhältnis von Patient und Behandler. Probleme und Sorgen der Betroffenen sollten möglichst frühzeitig und offen angesprochen bzw. erfragt werden. Das gilt besonders für die Frage, ob eine Schmerztherapie als ausreichend erlebt wird oder ob die Behandlung intensiviert, modifiziert oder reduziert werden sollte.

Akupunktur

Studien haben ergeben, dass die ursprünglich chinesische Nadelungstechnnik insbesondere chronische Schmerzen effektiv bessern kann.

Physiotherapie

Atemtechniken, Massagen, manuelle Verfahren wie Chiropraktik, Osteopathie und Dorntherapie, Muskelaufbau und das Erlernen von schonenden Bewegungsabläufen sind in der Lage, sowohl die Entstehung als auch die Stärke von bestimmten Schmerzen zu verringern.

Psychologische Verfahren

Ablenkungstechniken, die Umbewertung von Körperwahrnehmungen, Hypnose oder Entspannungsverfahren können den Umgang mit Schmerzen erleichtern und die Intensität der Schmerzempfindung vermindern.

Tens

Bei der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation (TENS) werden Nerven durch ein selbst nicht schmerzhaftes elektrisches Signal gereizt. Das Verfahren kann Schmerzen effektiv lindern. Schmerzmittel können darüber hinaus entweder begrenzt auf eine bestimmte Körperregion (z. B.als Injektion)angewendet werden oder so, dass sich die schmerzlindernde Wirkung im gesamten Organismus auswirkt. (Als Infusion oder z. B.in Tablettenform)

Ultraschallvitalwellen

Ultraschall bewirkt eine mechanische Vibration von Gewebsmolekülen. Dadurch kommt es zu einer Art inneren Gewebsmassage. Stoffwechsel, Durchblutung und Sauerstoffversorgung werden gesteigert. Damit produzieren die Ultraschallwellen auch Wärme. Die Wärme entwickelt sich vor allem in der Tiefe, besonders an Knorpeln, Sehnen und Muskeln, während die Hautoberfläche ihre normale Temperatur beibehält. Auf diese Weise wird die Dehnbarkeit von Gelenkkapseln, Sehnen und Narben gesteigert. In der Regel werden sog. Phytotherapeutika, das sind heilungsfördernde Pflanzenwirkstoffe, über die Haut per Ultraschallgel eingearbeitet.

Besonders empfehlenswert ist die Behandlung bei chronisch entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates oder bei Schmerzen im Bereich von Hüfte, Knie, Fußgelenken, Rücken, Schulter und Ellenbogen. Nicht geeignet sind Ultraschallbehandlungen bei akuten Entzündungen und bösartigen Tumoren. Der durchblutungsfördernde Effekt steigert den Stoffwechsel. Er verbessert die Gewebsernährung, entzündliche Botenstoffe werden abtransportiert und der Heilungsprozess angeschoben. Schmerzen in Muskeln und Bindegewebe klingen schneller ab.

Warten Sie nicht bis Schmerzen oder Funktionseinschränkungen chronisch werden. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. In akuten Fällen handeln wir schnell.