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Tinnitus

Gar nichts hören bleibt ein Wunschtraum für viele Menschen mit Tinnitus.

Was verstehen wir unter Tinnitus?

Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung. Sie wird zusätzlich zum Schall vom Ohr ein- oder beidseitig wahrgenommen. Diese Wahrnehmung beruht auf einer meist neurologisch bedingten Störung.

Die Patienten leiden unter Zischen, Rauschen, Pfeiftönen oder Brummen im Ohr.

Mögliche Begleiterscheinungen dieser permanenten Belastung sind starke Konzentrationsschwächen, Unausgeglichenheit, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Stimmungsschwankungen.

Eine sorgfältige Anamnese und Laboruntersuchung sollte selbstverständlich sein. Manchmal kann man ein vermeintliches Tinnitussyndrom erfolgreich behandeln, weil das Ohrgeräusch auf eine Kombination aus Eisenmangel und einen Mangel an B-Vitaminen zurückzuführen ist.

Ursachen und naturheilkundliche Therapieoptionen bei Tinnitus

Ursprünglich nahm man an, dass Tinnitus hauptsächlich im Innenohr entsteht. Diese Theorie kann jedoch nicht aufrechterhalten werden, da Tinnitus nach Durchtrennung des Hörnervs in der Regel fortbesteht. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass bei Patienten mit Tinnitus die neuronale Aktivität in verschiedenen Gehirnarealen verändert ist. Es wird daher angenommen, dass Tinnitus infolge von Hörstörungen in ähnlicher Weise entsteht wie Phantomschmerzen. Man vermutet, dass das Gehirn versucht, die Hörstörung zu kompensieren. Die so entstehende übermäßige Aktivität in der zentralen Hörbahn wird dann als Tinnitus wahrgenommen.

Patienten und Akupunkteure berichteten bereits seit langer Zeit über die Behandlung von Tinnitus-Symptomen mit klassischer Akupunktur. Für die meisten der angebotenen Therapien liegt kein Wirknachweis durch ausreichend große kontrollierte Studien vor. Medikamentöse Behandlungen von chronischem Tinnitus sind umstritten.

Seit den 1970er Jahren können zur Ohrakupunktur auch sogenannte »Dauernadeln« eingesetzt werden. Diese Nadeln verbleiben meist 1-2 Wochen im Ohr.

Häufig setzen wir unterstützend die Sauerstofftherapie,  Oxyvenierung,  nach Dr. Regelsberger ein

Implantat-Akupunktur bei Tinnitus

Die moderne europäische Implantat-Akupunktur ist eine Form der Ohrakupunktur. Anstatt der kurzfristigen Anwendung von klassischen Akupunkturnadeln oder Dauernadeln werden winzige Implantatnadeln an den bekannten Reflexpunkten gesetzt. Die Nadel wächst nach 1-2 Tagen völlig unsichtbar in der Ohrmuschel ein und muss nicht wieder entfernt werden. Dadurch sollen die Reflexpunkte permanent stimuliert werden.
Implantat-Akupunktur stimuliert Hirnareale die für die Dauertöne verantwortlich sind.

So funktioniert Implantat-Akupunktur

Lametec Medizintechnik

Lametec Medizintechnik

Implantation einer Nadel am Ohr

  1. Der Implantator wird auf den Reflexpunkt gesetzt.
  2. Mit leichtem Druck wird das Implantat sanft in die Haut geschoben.
  3. Nach 2-3 Tagen ist das Implantat unsichtbar an seinem Bestimmungsort eingewachsen.

Die verwendeten Akupunktur-Implantate haben in etwa die Größe einer Stecknadelspitze. Sie bestehen aus medizinischem Reintitan und sind hochverträglich. Als Alternative zu Dauerimplantaten aus Titan können Templantate eingesetzt werden (»Jahresnadeln«). Diese Nadeln bestehen aus einem synthetischen organischen Hightech-Material auf Glucose-Milchsäurebasis und sind auflösbar. Sie verbleiben 15-20 Monate im Ohr und werden während dieser Zeit vom Körper vollständig abgebaut.

Lametec Medizintechnik

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Wir sind speziell ausgebildete Implantat-Akupunkteure und setzen Implantate vorwiegend bei Krankheitsbildern ein, bei denen wir mit klassischer Ohrakupunktur bereits gute Erfahrungen machen konnten.

Seit der Entdeckung der noch relativ jungen Implantat-Akupunktur im Jahr 2001 werden diese speziellen Nadeln als Dauerimplantat vorzugsweise bei chronischen Krankheitsbildern angewendet. Die Behandlung erfolgt ambulant unter sterilen Bedingungen und ist unkompliziert.

Bei der Behandlung von Schmerzerkrankungen wie beispielsweise chronischen Gelenk- oder Rückenschmerzen werden vorwiegend resorbierbare Implantatnadeln (Templantate) eingesetzt. Bei erfolgreicher Anwendungung können nach 1-2 Jahren Titan-Implantate nachgesetzt werden

Das leistet Implantat-Akupunktur bei Tinnitus

Viele Patienten warten zunächst einmal ob die auftretenden Ohrgeräusche nicht von selbst verschwinden. Meistens tritt jedoch das Gegenteil ein: Die Geräusche verschwinden nicht sondern  verstärken sich sogar mit der Zeit. Je länger und chronischer der Tinnitus wird, um so schwieriger wird die Therapie.

Schon kurze Zeit nach der Diagnosestellung kann es sinnvoll sein die Methode der Implantat-Ohr-Akupunktur anzuwenden. Je weniger Zeit verloren geht, um so eher kann es sein, dass der Organismus auf die Therapie anspricht. Der besondere Vorteil einer Implantat-Akupunktur liegt in der dauerhaften und gezielten Downregulation des zentralen Nervensystems (ZNS). Die Tinnitus-Töne innerhalb des ZNS zu sollen reduziert werden. Dieser moderne Behandlungsansatz kann helfen die überaktiven Nervenzellen bestimmeter Hirnareale zu beruhigen.

  • Das Implantat verbleibt permanent am Reflexpunkt im Ohr
  • Das Implantat ist völlig unsichtbar
  • Die Materialien des Implantats sind sehr gut verträglich
  • Verringertes Risiko von Entzündungen gegenüber Dauernadeln
  • keine medikamentösen Nebenwirkungen
  • Es bleiben keine kosmetischen Schäden zurück

Auch kontrollierte klinische Studien deuten seit 2006 darauf hin, daß Akupunkturbehandlungen bei Tinnitus sinnvoll sein können. Wenn Sie mehr wissen möchten vereinbaren Sie einen Termin oder rufen Sie in meiner Praxis an. In akuten Fällen vergeben wir die Termine so zeitnah wie möglich.